JOURNAL MUSIC & MINORITIES


Music & Minorities

Music & Minorities (M&M) ist ein neues wissenschaftliches Journal, das vom MMRC herausgegeben und von mdwPress veröffentlicht wird. Der offizielle Start des Journals ist für November 2021 geplant. Den Auftakt werden eingeladene Artikel und Rezensionen von führenden Expert_innen auf dem Gebiet der Forschung zu Musik und Minderheiten machen. Der Schwerpunkt der ersten Artikel wird auf Musik und Flucht liegen.

M&M ist interdisziplinär ausgerichtet, ausgehend von der Ethnomusikologie als zentraler Bezugsdisziplin. Das Journal wird als peer-reviewed, englischsprachiges, ausschließlich online erscheinendes, gebührenfreies, „gold“ Open-Access-Journal herausgegeben. Es wird den Richtlinien und Qualitätskriterien des Directory of Open Access Journals (DOAJ) und des Committee of Publication Ethics (COPE) sowie den anerkannten Standards der Forschungsethik und Forschungsintegrität entsprechen. M&M wird sich um die Aufnahme in Datenbanken wie Scopus oder Web of Science bewerben.

Das Journal wird sich die Vorteile des Onlinepublizierens zu Nutze machen und Einreichungen fortlaufend veröffentlichen, sobald sie den Peer-Review-Prozess durchlaufen haben. Der allgemeine Call for Papers wird im Frühjahr/Sommer 2021 geöffnet werden. Ab diesem Zeitpunkt können Manuskripte eingereicht werden. Updates dazu werden hier veröffentlicht.

Ziel und Umfang

M&M widmet sich der wissenschaftlichen Erforschung des mehrdimensionalen Feldes, das durch die Begriffe „Musik“ und „Minderheiten“ eröffnet wird. Das Journal bezieht Musik, Tanz und andere klangbasierte soziale Phänomene ein. Der Begriff „Minderheit“ bezieht sich auf Gemeinschaften, Gruppen und/oder Einzelpersonen, die aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Sprache, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung, politischer Meinung, Vertreibung, sozialer oder wirtschaftlicher Benachteiligung und deren intersektionalen Überschneidungen von Diskriminierung bedroht sind.
Beiträge zu M&M können sich mit allen Aspekten der Musik und/oder des Tanzes im Zusammenhang mit Minderheiten befassen. Dies kann Aspekte wie Musik- und/oder Tanzformen bestimmter Minderheiten, gesellschaftliche Diskurse darüber, Beziehungen zwischen hegemonialen und marginalisierten Gruppen, Darstellungen von Minderheiten und/oder ihren musikalischen Ausdrucksformen in anderen Kontexten oder die Bedeutungen und Werte, die musikalischen und anderen Aufführungspraktiken zugeschrieben werden, umfassen.

M&M fördert eine Vielfalt von Ansätzen und Methoden, wie etwa Ethnographie, theoretische Reflexion, Geschichtsschreibung oder andere Formen der kritischen und analytischen Auseinandersetzung mit Kultur und Gesellschaft. M&M ist ein Forum sowohl für Grundlagenforschung als auch für engagierte/angewandte Forschung. Das Journal begrüßt auch interdisziplinäre Ansätze.

Autor_innen

M&M lädt Autor_innen aller relevanten Disziplinen ein: Ethnomusikologie/Ethnochoreologie, andere musikwissenschaftliche oder ethnographische Disziplinen sowie die Geistes- und Sozialwissenschaften im Allgemeinen.

M&M fördert Beiträge von Autor_innen, deren Erstsprache nicht Englisch ist. Das Journal bietet solchen Autor_innen Unterstützung, indem sie für Manuskripte, die den Begutachtungsprozess durchlaufen haben, ein Englischkorrektorat/-lektorat finanziert.

M&M fördert auch Beiträge zum wissenschaftlichen Diskurs von Autor_innen aus nicht-akademischen Bereichen, wie z.B. Musiker_innen oder politische Aktivist_innen, und bemüht sich aktiv darum, solche Stimmen in die Debatten des Journal einzubeziehen (z.B. durch eingeladene Artikel, als Beitragende zu „call & response“-Formaten oder durch gemeinsame Autor_innenschaft mit Wissenschaftler_innen).

Kontakt für Rückfragen: mm-journal@mdw.ac.at

Editor-in-Chief: Ursula Hemetek (mdw)

Review Editor: Marko Kölbl (mdw)

Provisional Editorial Board: Naila Ceribašić (Institute of Ethnology and Folklore Research, Zagreb, Croatia), Beverley Diamond (Memorial University of Newfoundland, St John’s, Canada), Svanibor Pettan (University of Ljubljana, Slovenia), Mayco Santaella (Sunway University, Subang Jaya, Malaysia), Stephen Wild (Australian National University, Canberra), Deborah Wong (University of California, Riverside, USA)